Wasser ist für uns so selbstverständlich wie der Wechsel der Jahreszeiten. Aber wie viel dahintersteckt, damit Sie jeden Tag gutes Wasser ausreichend zur Verfügung haben, wollen wir in dieser Rubrik deutlich machen. Die Stadtwerke Ettlingen sind für die Trinkwasser-Versorgung der Kernstadt Ettlingen sowie der Stadtteile verantwortlich. Ständige Qualitätskontrollen sorgen dafür, dass die gesetzlichen Auflagen streng eingehalten werden.
Ettlinger Trinkwasserversorgung
Bis Dezember 1998 wurden die Ettlinger Bürger mit Mischwasser versorgt, d. h. Trinkwasser des Zweckverbandes Wasserversorgung Albgau (ZWA) wurde mit Quellwasser vermischt. (Über das Mischwasserkonzept haben wir in der Ausgabe 2/98 unserer Kundenzeitschrift ausführlich berichtet). Dann wurde im Rohwasser der Quellen bakteriologische Belastungen festgestellt und in Absprache mit dem Gesundheitsamt Karlsruhe, die Nutzung der Quellwässer vorübergehend ausgesetzt.
Die Quellwässer werden regelmäßig beprobt, aber vorerst muss es bei der Versorgung mit Trinkwasser vom Zweckverband aus dem Rheinwaldwasserwerk Elchesheim-Illingen bleiben. Wir möchten allerdings auch keinen Zweifel daran lassen, dass die Nutzung der heimischen Quellen zur Trinkwasserversorgung möglichst erhalten bleiben soll. Allerdings müssen die Kosten hierfür vertretbar sein. Die Quellschüttungen werden weiterhin gemessen. Letztendlich wird aber der Gemeinderat entscheiden, wie die Wasserversorgung in Ettlingen künftig aussehen soll.
Für viele Ettlinger Bürger ist die Umstellung auf das "harte" Wasser des Verbandes (Härtegrad 3) ein Ärgernis, wurde doch das Mischwasser mit dem Härtegrad 2 als angenehmer empfunden. Zugegebenermaßen können Kalkablagerungen in der Kaffeemaschine oder im Wasserkessel sehr störend sein. Auch Kalkflecken auf den Armaturen erhöhen nicht gerade den ästhetischen Eindruck eines Bades, vom ständigen Entfernen der Flecken wollen wir hier gar nicht erst reden. Alles Einwände, die wir gut verstehen, schließlich führen auch wir zu Hause den Kampf gegen den Kalk.
Kalk im Wasser, etwas ganz Natürliches? Ja. Die Wasser-Härte ist der Sammelbegriff für die beiden lebenswichtigen Mineralien Calcium und Magnesium. Man spricht von hartem Wasser, wenn im Trinkwasser viel Calcium und Magnesium enthalten ist. Weiches Wasser beinhaltet wenig Calcium und Magnesium. Die Wasserhärte sagt somit etwas über den Kalkgehalt des Wassers aus.
Wie kommt Kalk ins Wasser? Wasser ist ein natürliches und sehr gutes Lösungsmittel. Das zeigt sich beim Versickern des Wassers durch kalkhaltige Böden. Regenwasser versickert und sammelt sich als Grundwasser. Während diesem Prozess nimmt das Wasser zahlreiche natürliche Mineralstoffe auf, auch natürliches Calcium und Magnesium. Die Trinkwassergewinnungsgebiete haben verschiedene Bodenschichten, entsprechend sind auch die Härtegrade verschieden. Aber egal, ob hart oder weich, beide Wässer sind etwas ganz Natürliches.
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| Gesamte Wassermenge |
1,4 Milliarden km³ |
| Salzwasser-Anteil |
97,2% |
| Süßwasser-Anteil |
2,8% |
Bei vielen Aktionen verbrauchen wir täglich Wasser. Über die Menge sind wir uns selten bewußt: |
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| Duschen |
40 l |
| WC-Spülung |
45 l |
| Körperpflege |
10 l |
| Geschirrspülen |
10 l |
| Auto waschen |
30 l |
Tagtäglich wird mehr Wasser verbraucht, als wirklich notwendig ist. Typische, schlechte Beispiele zeigen es: |
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| Tropfender Wasserhahn |
15 - 20 l |
| Rinnender Spülkasten |
200 - 500 l |
| Baden statt Duschen |
120 - 140 l |
Mehr Informationen finden Sie unter:
www.trinkwasserforum.de