Neues Lehrschwimmbad der SWE nach eineinhalb Jahren Bauzeit feierlich eröffnet

(vom 05.12.2016)

„Klare Bereicherung für Ettlingen“

Ettlingen – Die Stadt Ettlingen ist um einen wichtigen Baustein in der Bäderinfrastruktur reicher: Das neue Lehrschwimmbad der Stadtwerke Ettlingen (SWE) ist nach eineinhalb Jahren Bauzeit feierlich eröffnet worden. Für rund vier Millionen Euro ist ein Anbau an das Albgaubad entstanden, in dem zukünftig nicht nur das Schulschwimmen stattfinden wird, sondern der auch Vereinen für ihre vielfältigen Aktivitäten zur Verfügung steht. Ettlingens Oberbürgermeister Johannes Arnold und SWE-Geschäftsführer Eberhard Oehler übergaben das neue Lehrschwimmbad nun offiziell der Bevölkerung.

„Das neue und hochmoderne Lehrschwimmbad stellt eine klare Bereicherung für Ettlingen dar“, betonte Arnold. Er machte deutlich, dass es für die Schulen elementar ist, ein zukunftsfähiges Bad für den Schwimmunterricht zu haben. „Gerade vor dem Hintergrund, dass viele Kinder gar nicht mehr schwimmen können, ist es wichtig, die Möglichkeit für Schulschwimmen aber auch Schwimmkurse bieten zu können“, stellte Arnold heraus. Daher sei es oberste Prämisse bei der Planung gewesen, eine möglichst vielfältige Nutzung des neuen Bads zu gewährleisten.

Aus diesem Grund ist zum Parkdeck des Hallenbads hin ein Anbau entstanden, der zwar über eine gläserne Brücke direkt mit dem Albgaubad verbunden ist, aber dennoch über eine vollkommen eigenständige Infrastruktur verfügt: Das Lehrschwimmbad hat einen separaten Eingang sowie eigene Dusch- und Umkleideräume. Das 16 Meter lange und acht Meter breite Schwimmbecken verfügt über einen hochmodernen, über ein Seilsystem stufenlos verstellbaren Hubboden, der flexible Wassertiefen zwischen wenigen Zentimetern und bis zu 2,20 Meter Tiefe erlaubt. Denn: Für Babyschwimmen wird zumeist eine Wassertiefe von 30 Zentimetern gewünscht, im Therapiebereich ist oft ein Meter ideal und die Wasserballer benötigen eine Tiefe von 2,20 Meter. Außerdem erlaubt die eingebaute Technik, Wartungen und Reinigungsarbeiten mit minimalem Aufwand und bei geringen Kosten durchführen zu können.

„Der Hauptfokus wird auf dem Schulschwimmen liegen“, erklärte Oehler. Zusätzlich zum Lehrschwimmbecken wird das angrenzende Albgau-Hallenbad auch weiterhin montags für Schwimmkurse und Vereine zur Verfügung stehen und bleibt für die breite Öffentlichkeit geschlossen. „Das zeigt den hohen Bedarf“, betonte Oehler.
So unabhängig die beiden Bäder im Betrieb voneinander sind, so vernetzt sind sie auf der technischen Seite: „Um die Betriebskosten für das neu Lehrschwimmbad so gering wie möglich zu halten, nutzen wir vielfältige Synergiemöglichkeiten mit dem Albgaubad“, betonte Oehler. Unter anderem wird das neue Bad über das Blockheizkraftwerk der SWE beheizt, das neben dem Albgaubad auch die Buhlsche Mühle versorgt.

Die Arbeiten für den 20 auf 36 Meter großen und 9,50 Meter hohen Anbau starteten Ende Juli vergangenen Jahres mit dem symbolischen ersten Spatenstich. Knapp neun Monate später konnte im April dieses Jahres Richtfest gefeiert werden. „Die Arbeiten sind im festgesetzten Zeit- und Kostenrahmen geblieben“, betonte OB Arnold, der zur Eröffnung auch die am Bau beteiligten Firmen lobte: „Das neue Lehrschwimmbad ist ein sichtbares Zeichen für die Leistungsfähigkeit unserer regionalen Betriebe.“

Am darauffolgenden Samstag, 3. Dezember, kann das neue Gebäude bei einem Tag der offenen Tür besichtigt werden. Für den öffentlichen Badebetrieb steht das Lehrschwimmbecken dann ab Sonntag zur Verfügung.

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