Pokorny-Skulptur: Das Haus im Rad

(vom 10.06.2016)

Ettlingen – Es ist unschwer zu erkennen: Die Konturen eines Hauses entwickeln sich aus dem Rund einer Kreisform und führen es ins Innere der Figur. „Wheel, S2“ also „Rad“ nennt der in Ettlingen lebende und arbeitende Künstler Professor Werner Pokorny seine aus Stahl gefertigte Skulptur, die ganz neu das Außengelände der Buhlschen Mühle schmückt. Entstanden ist das Kunstwerk im Jahr 2009 in Pokornys Atelier im historischen Gebäude des Kunstvereins Wilhelmshöhe, zu dessen Sponsoren die Stadtwerke Ettlingen (SWE) zählen.

Pokorny-Skulptur

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit Professor Werner Pokorny einen namhaften Künstler aus der Region gewinnen konnten, den Außenbereich unserer Buhlschen Mühle mit seinem Kunstwerk aufzuwerten“, erklärt Eberhard Oehler, Geschäftsführer der SWE. An der bisher dort aufgestellten, ebenfalls beeindruckenden Holzskulptur hat der Zahn der Zeit genagt, sodass die SWE nach einem passenden Ersatz gesucht haben.

„Die Skulptur von Professor Werner Pokorny setzt die Abstraktion des symbolisierten Hauses in ein Spannungsverhältnis mit der Außenwelt“, betont Oehler. Da auch das historische Tagungszentrum eingebettet in die besondere Umgebung am Talausgang ist und auch die Funktion der Mühle in enger Beziehung mit dem natürlichen Element des Wassers stehe, passe diese Aussage hervorragend zur Buhlschen Mühle. Die schräge Stellung des Rads und die dadurch vermittelte drehende Bewegung erzeuge darüber hinaus ein hohes Maß an Energie. „Was könnte besser zu uns als Stadtwerke passen“, konstatiert Oehler.

Pokorny selbst hat gemeinsam mit Oehler den Aufbau der etwa 350 Kilogramm schweren und 165 Zentimeter hohen Stahlskulptur vor der Buhlschen Mühle begleitet. Nur mit Hilfe eines Krans war es möglich, die Stahlplastik „Wheel, S2“ auf das Fundament zu heben.

Das Wirken von Pokorny ist weit über die Landesgrenzen hinaus anerkannt. Das Spektrum seiner Arbeiten reicht von kleinen Holzskulpturen
bis zu monumentalen Stahlplastiken im öffentlichen Raum. Die Stahlplastiken bestehen aus Cortenstahl, einem speziellen Stahl, auf dessen Oberfläche sich eine typische gleichmäßig rötliche Rostschicht bildet, die mit der Zeit dunkler wird.

Als in der Region verwurzeltes Unternehmen sehen sieht es die Stadtwerke Ettlingen als ihre Aufgabe an, sich für die Kultur in der Region einzusetzen. Deshalb ist es Tradition bei den Stadtwerken, der bildenden Kunst eine Plattform zu geben. So ist das Grünhaus im Verwaltungsgebäude der SWE immer wieder Herberge für Ausstellungen ortsansässiger oder aus der Region stammender Künstler. Aktuell ist dort bis zum 2. August eine Ausstellung des Bildhauers Günter Wagner zu sehen(Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 Uhr bis 16 Uhr).

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