Würdigung von herausragender ehrenamtlicher Arbeit

(vom 30.01.2017)

Stadtwerke Ettlingen vergeben zum dritten Mal die SWE-Ehrenamtspreise

Die Stadtwerke Ettlingen (SWE) haben zum dritten Mal beeindruckende ehrenamtliche Projekte gewürdigt und insgesamt vier SWE-Ehrenamtspreise verliehen: Das Reha-Projekt „Sport trotz(t) Krebs“ des TSV Schöllbronn, die KJG St. Martin für ihren seit Jahren organisierten Spendenlauf sowie das Engagement von „Scharinger & Friends“ wurden von einer Jury für die Ehrenamtspreise des Jahres 2016 ausgezeichnet. Darüber hinaus ging der von der Bevölkerung gewählte Publikumspreis an das Jugend-Sport-Team des TSV Ettlingen. Die Stadtwerke würdigen mit den mit jeweils 1.000 Euro dotierten Auszeichnungen vorbildliches ehrenamtliches Engagement in Ettlingen und den Stadtteilen.

„Unsere Gesellschaft lebt von Menschen, die sich für ihre Mitmenschen einsetzen und aktiv Verantwortung übernehmen“, betonte SWE-Geschäftsführer Eberhard Oehler bei der Preisverleihung im Bankettsaal der Buhlschen Mühle und ergänzte: „Das Ehrenamt verdient in unserer Stadt eine besondere Würdigung.“

Mit „Grundpfeilern eines stabilen Hauses“ verglich Schirmherr und Oberbürgermeister Johannes Arnold ehrenamtliche Arbeit. „Das Ehrenamt ist eine elementare Stütze unserer Gesellschaft“, betonte Arnold. Insbesondere in Ettlingen gebe es ein ungemein großes ehrenamtliches Engagement, von dem alle Bürgerinnen und Bürger profitierten. Arnold: „In unseren mehr als 250 Vereinen bringen sich regelmäßig tausende Menschen ein, die insgesamt Millionen an Stunden ehrenamtlich arbeiten.“

Ausdrücklich richtete sich der Dank des Oberbürgermeisters nicht nur an die Preisträger, sondern an alle Ehrenamtlichen. Arnold: „Die Jury hatte es nicht einfach. Jeder hätte eine Auszeichnung verdient.“ Daher ermunterte er alle, die an diesem Abend nicht mit einem Preis bedacht wurden, sich im kommenden Jahr wieder zu bewerben. Die Jury besteht neben Arnold und Oehler aus Kira Busch-Wagner (Pfarrerin Paulusgemeinde), Stefan Moehrke (Leiter Musikschule) und Siglinde Taller (Leiterin Stadtbibliothek).

Seit 1993 gibt es beim TSV Schöllbronn die von Ruth Baumann geleitete Gruppe „Sport trotz(t) Krebs“, der es darum geht, den an Krebs Erkrankten durch moderate Bewegung die Möglichkeit zu geben, einen Beitrag zur eigenen Genesung zu leisten. Außerdem will die Gruppe Kraft, Selbstvertrauen, Mut und Lebensfreude vermitteln. Dieses außergewöhnliche Engagement hat die Jury überzeugt.

Ebenso wie der Einsatz der KJG von St. Martin. Seit fünf Jahren organisiert sie alljährlich mit großem Aufwand einen Spendenlauf für die Aktion „MISEREOR“. Dabei wurde jedes Jahr ein anderer Schwerpunkt bei der Unterstützung gesetzt: Unter anderem wurden bereits ein Brunnenprojekt in Nigeria, ein Waldgartenprojekt in Haiti und Straßenkinder in Indien gefördert. Stellvertretend für die große Anzahl ehrenamtlich tätiger Jugendlicher nahm Lukas Knebel den Preis von Oehler und Arnold entgegen.

Mit zahlreichen Benefiz-Sportveranstaltungen pro Jahr setzt sich Rainer Scharinger für Menschen ein, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Seine Aktion „Scharinger & Friends“ unterstützt insgesamt sieben unterschiedliche Initiativen und Institutionen in der Region – vom Hospiz über die Kinderkrebshilfe bis hin zum Tafelladen. Bei seinen Benefiz-Aktionen kann Scharinger immer wieder auf die aktive Mithilfe renommierter Sportler setzen.

Mit mehr als 40 Prozent aller abgegebenen Stimmen hat die Bevölkerung das Jugend-Sport-Team des TSV Ettlingen zum Publikumspreisträger gewählt. Ungemein viele Kinder und Jugendliche würden sich im Verein in unterschiedlichen Sparten und Sportarten engagieren – unter anderem als Helfer beim Training, bei der Betreuung von Mannschaften, als Schiedsrichter, Zeitnehmer oder bei der Organisation und Durchführung von Freizeitaktivitäten des Vereins. Darauf wies Arnold bei der Überreichung des Preises an Stefan Seidler hin.

Wie in den Vorjahren war die Preisverleihung als Dankeschön-Abend für die vielen anwesenden Ehrenamtlichen angelegt. Zentraler Unterhaltungspunkt des Abends war der von Oehler als „oberschwäbischer Tausendsassa“ angekündigte Bernd Gnann. Ob mit szenisch vorgetragenen Gedichten von Heinz Erhard, als angetrunkener Bräutigam oder in seiner brüllend komischen Rolle als Mireille Mathieu – er traf den Nerv des Publikums. In Erinnerung wird auch sein Einspielerfilm bleiben, in dem Gnann auf der Suche nach Schwaben durch Berlin irrt, weil er diese dazu bewegen will, wieder zurück nach Schwaben zu ziehen und in Biberach zu arbeiten.

Als spontanes weiteres Dankeschön hat Oehler alle anwesenden Ehrenamtlichen eingeladen, mit einer Begleitperson eine Vorstellung im Karlsruher Kammertheater oder im Theater K2 zu erleben. Darüber hinaus steht heute schon fest: Auch zum Ende diesen Jahr wird es einen SWE-Ehrenamtspreis geben.

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