Schule und Kindergarten

SWE Aktionen für Kinder und Jugendliche

Ein besonderes Anliegen sind den SWE Aktionen, die Kindern und Jugendlichen zugute kommen. Beispielhaft dafür ist die langjährige Partnernschaft mit der Musikschule in Ettlingen. Aber auch der Schülerkochwettbewerb wird schon seit einige Jahren in Ettlingen ausgetragen und sorgt jedesmal für Spannung.


Vierter SWE-Pokal der Schülerköche: Pestalozzischule und Schillerschule landen gemeinsam auf dem ersten Platz


Feinste heimatliche Küche: 16 Schülerinnen und Schüler aus vier Ettlinger Schulen zauberten beim vierten Schülerkochwettbewerb der Stadtwerke Ettlingen (SWE) echte Leckerbissen der badischen Küche auf die Teller. Ob Schwarzwurzelsuppe, pochierte Forelle, badische Knöpfel oder Schwarzwälderkirschtorte im Glas – das Niveau war hoch. Zwei Stunden lang haben die vier Teams hochkonzentriert und bestens untereinander abgestimmt ihre selbst zusammengestellten Drei-Gänge-Menüs in der Küche der Ettlinger Pestalozzischule gekocht und den Tisch kreativ dekoriert. Und dann galt es, auf das Jury-Ergebnis zu warten, das so knapp ausfallen sollte wie noch nie zuvor.

Mit Teamgeist zum Doppelsieg: Pestalozzischule (Olivia Adler, Anna-Sophia Arnold, Kappa Bah, Julia Gosniz) und Schillerschule (Linus Hoeft, Martin Kunz, Magdalena Schleicher, Amelie Schwarzwälder).

Jeweils ein aus vier Schülern bestehendes Team hatten die Pestalozzischule, die Schillerschule, die Anne-Frank-Realschule und das Eichendorff-Gymnasium zum Schülerkochwettbewerb der SWE ins Rennen um die kulinarische Krone geschickt. Mehrere Monate hatten die Acht- bis Zehntklässler trainiert und immer wieder an ihren Menüs gefeilt, um in diesen zwei Stunden die optimale Leistung zu bringen. Während jeweils drei Teammitglieder am Herd wahre Kunstwerke vollbrachten, ließen im Nebenraum die Dekorateurinnen und Dekorateure ihrer Kreativität freien Lauf. Stück für Stück, Minute für Minute setzten sich die einzelnen Puzzlestücke der Menüs zusammen. Dabei stellte neben dem eigentlichen Kochen die Organisation und das richtige Timing die größte Herausforderung dar: Die Knöpfel mussten warm sein, die Rinderroulade schön zart und der Rapunzelsalat knackig.

„Diese Leidenschaft, Freude, Konzentration und die am Ende einsetzende Erleichterung, die man in den Gesichtern der Schüler erkennen kann, begeistert mich jedes Mal aufs Neue“, betonte SWE-Geschäftsführer Eberhard Oehler, der auch in diesem Jahr wieder ebenso wie Oberbürgermeister Johannes Arnold den Kochwettbewerb persönlich verfolgte.

Bis zur letzten Sekunde wurde an den Feinheiten gefeilt: Doch nachdem die Forelle filetiert, die Suppe bestens abgeschmeckt und auch der letzte Teller gut badisch garniert waren, hieß es für die Jungköche erst einmal Durchatmen. Während die Jury, bestehend aus den Profiköchen Klaus Müller und Hans-Dieter Wolf vom Verband der Köche Karlsruhe sowie Eberhard Oehler, im Nebenraum die Menüs fachmännisch kosteten, konnten auch die Schüler, Eltern und Lehrer die Kreationen der Teams probieren. Grünkernsuppe mit Markklößchen, badische Schäufele mit Kartoffelsalat oder Apfelpfannkuchen mit Vanillesoße – alle Teams sorgten für ein hohes Niveau und eine dem vorgegebenen Motto „Badische Küche“ beeindruckende Vielfalt.

Doch nicht nur der Geschmack und die Qualität des Essens, oder die Arbeitsweise beim Kochen sowie die Dekoration des Tisches waren entscheidende Parameter bei den Juroren. Es musste auch noch eine letzte Hürde genommen werden: die Menüpräsentation. Kreativ, ideenreich und witzig wurden die Menüs den Juroren und Gästen vorgestellt, um eventuell die entscheidenden Pluspunkte zu sammeln.

Schülerkochwettbewerb 2017
Kritische Jury: Eberhard Oehler mit den Profiköchen Hans-Dieter Wolf und Klaus Müller vom Verband der Köche Karlsruhe (v.l.n.r.)

„So knapp war es noch nie“, trieb Oehler kurz vor der Siegerehrung die Spannung auf die Spitze. Und auch Müller und Wolf zeigten sich angetan von der gezeigten Qualität und lobten: „Solche Gerichte bekommt mancher gelernte Koch nicht so gut hin“. Das Arbeiten in Symbiose und der Teamgeist seien hervorragend gewesen und hätten den Weg zur tollen Leistung aller Teams geebnet. „Die Leidenschaft und das hohe Niveau haben uns begeistert“, erklärte die Jury. Trotz einiger Bedenken zu Anfang und unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade hätten die Teilnehmer ihre Menüs professionell auf den Teller gebracht.  

Das durchgehend hohe Niveau, die Kreativität und die gezeigte Leidenschaft wurden dann auch spontan von den Stadtwerken auf besondere Weise honoriert: Erstmals wurden zwei Sieger gekürt und auch zwei zweite Plätze vergeben. Die Gastgeber der Pestalozzischule um Olivia Adler, Anna-Sophia Arnold, Kappa Bah und Julia Gosniz konnten insbesondere mit ihrem Schweinefilet auf badischen Knöpfel die Jury begeistern. Sie teilten sich den ersten Platz mit den Vorjahressiegern aus der Schillerschule: Linus Hoeft, Martin Kunz, Magdalena Schleicher und Amelie Schwarzwälder hatten ihr gelungenes Menü unter den Titel „Kochen wie zu Omas Zeiten“ gestellt.

Am Ende eines nervenaufreibenden Tages bekamen die Sieger unter lautem Jubel und leisen Freudetränen zwei Schecks in Höhe von jeweils 1500 Euro von Oehler überreicht. Und die beiden Zweitplatzierten wurden mit je 1000 Euro belohnt. Und gewissermaßen als Dessert überreichte Oehler jedem Team noch zehn Eintrittskarten für eine Exklusivvorstellung des Stücks „Ziemlich beste Freunde“ im Kammertheater Karlsruhe.

„Solange wir junge Menschen mit unserem Wettbewerb für gesundes Essen und leidenschaftliches Kochen begeistern können, werden wir diese kleine Meisterschaft weiter veranstalten“, versprach der SWE-Geschäftsführer. So wird es sicherlich auch nächstes Jahr wieder heißen: An die Töpfe, fertig, los!

 

Downloads Kochwettbewerb

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