Neues BHKW im Albgaubad / Anlage versorgt auch Buhlsche Mühle mit Wärme und Strom

(vom 21.03.2018)

Neues BHKW deckt den Bedarf des Lehrschwimmbads mit ab

Moderner, effizienter, leistungsstärker: Die Stadtwerke Ettlingen (SWE) haben im Albgaubad ein neues Blockheizkraftwerk (BHKW) in Betrieb genommen. Am Dienstag (20. März) gaben Oberbürgermeister Johannes Arnold und SWE-Geschäftsführer Eberhard Oehler offiziell den Startschuss für die Anlage, die nicht nur das Schwimmbad mit Wärme, Warmwasser und Strom versorgt, sondern auch die Buhlsche Mühle. Sie ersetzt das bisherige BHKW, das nach mehr als 50.000 Betriebsstunden sein Laufzeitenende erreicht hat.

Neues BHKW im Albgaubad von den Stadtwerken Ettlingen

„Die neue Anlage ist so konzipiert, dass sie auch den gestiegenen Energiebedarf durch das im Dezember 2016 eröffnete Lehrschwimmbad mit abdecken kann“, betonte Oehler. Insgesamt hat der Anbau mit dem Lehrschwimmbad den Wärmebedarf des gesamten Albgaubads um rund 7,5 Prozent erhöht – das entspricht rund 380.000 Kilowattstunden mehr. Zum Vergleich: Der Jahreswärmeverbrauch des Tagungszentrums Buhlsche Mühle lag 2017 bei 330.000 Kilowattstunden.

381 Kilowatt (kW) thermische Leistung erzeugt die Anlage – 70 kW mehr als bisher. Damit versorgt das BHKW das gesamte Albgaubad (Hallen- und Freibad) inklusive Sauna und Lehrschwimmbad sowie die Buhlsche Mühle mit Wärme. Die Heizungen, die Duschen, das Wasser in den Schwimmbecken – alles wird über die umweltfreundliche Anlage betrieben. Außerdem reicht der vom BHKW erzeugte Strom – die Anlage erzeugt 263 kW elektrische Leistung – fast komplett für das Albgaubad mit Sauna und Lehrschwimmbad sowie die Buhlsche Mühle. Überschüssiger, nicht selbst genutzter Strom, wird ins Stromnetz eingespeist.

„Ein BHKW kann seine besondere Effizienz dann am besten entfalten, wenn ein kontinuierlicher Wärmebedarf besteht. Daher ist es für den Betrieb im Albgaubad geradezu ideal“, erklärte Oehler. Rund 300.000 Euro (brutto) haben die SWE in die neue Anlage investiert, die gegenüber dem Vorgängermodell nicht zuletzt dank des Einsatzes eines Brennwertwärmetauschers noch einmal effizienter und damit ökologischer ist. Durch den Brennwertwärmetauscher kann auch die im Abgas enthaltene Restwärme genutzt werden. Oehler: „BHKW´s gehören zu den effizientesten und damit umweltfreundlichsten Anlagen. Rund 90 Prozent der eingesetzten Energie wird direkt in Strom und Wärme umgesetzt.“

„In Ettlingen setzen wir seit vielen Jahren auf die umweltfreundliche Energieerzeugung durch BHKW´s und senken damit den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid“, betonte Arnold. Für den Oberbürgermeister ist ganz klar: „Zu einer zukunftsorientierten Stadt wie Ettlingen gehört eine sichere und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Energieversorgung.“ Insgesamt betreiben die Stadtwerke Ettlingen mehr als 20 Blockheizkraftwerke. Das erste BHKW haben die Stadtwerke 1984 in Betrieb genommen – im Albgaubad.

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