Stadtwerke Ettlingen stellen AWO Albtal ein Erdgas betriebenes Fahrzeug zur Verfügung

(vom 21.03.2018)

Umweltschonende Versorgung der Höhenstadtteile mit Essen auf Rädern

Kleiner Lieferwagen, große Wirkung: Die Stadtwerke Ettlingen (SWE) stellen der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Albtal einen neuen VW-Caddy Erdgas zur Verfügung und schaffen somit die Voraussetzung dafür, dass die Versorgung der Ettlinger Höhenstadtteile mit „Essen auf Rädern“ sichergestellt ist. Insgesamt 35 hilfsbedürftige Seniorinnen und Senioren in Schöllbronn, Schluttenbach und Spessart bekommen damit ab sofort täglich warmes Essen von der AWO geliefert. Dank des neuen Autos von den Stadtwerken konnte die AWO eine komplett neue Tour für die Höhenstadtteile installieren – und die bisherigen Kapazitäten für die Stadtteile deutlich ausbauen.

Stadtwerke Ettlingen stellen AWO Albtal ein Erdgas betriebenes Fahrzeug zur Verfügung

„Ich bin den Stadtwerken und der AWO sehr dankbar, dass sie schnell und unbürokratisch ihre Unterstützung zugesagt haben und damit maßgeblich zur Versorgungssicherheit der älteren Bevölkerung in den Stadtteilen beitragen“, bedankte sich Oberbürgermeister Johannes Arnold bei der offiziellen Übergabe des Autos durch SWEGeschäftsführer Eberhard Oehler an den Aufsichtsrat der AWO Albtal gGmbH und Fraktionsvorsitzenden der SPD, René Asché und die AWO-Geschäftsführer Elke Krämer und Ramiro Henze. Arnold: „Das Engagement der Stadtwerke ist gelebte Hilfe zur Selbsthilfe.“

Zum Hintergrund: Im vergangenen Sommer hatte die Caritas aus betriebswirtschaftlichen Gründen ihr „Essen auf Rädern“-Angebot komplett eingestellt. Davon waren insbesondere acht Seniorinnen und Senioren in Spessart betroffenen, denen keine Alternative zur Verfügung stand. Denn die anderen Anbieter von „Essen auf Rädern“ (ASB, DRK und AWO) fahren die Stadtteile gar nicht an, beziehungsweise hatten – wie im Fall der AWO – keine Kapazitäten auf den bestehenden Touren mehr frei. Ein umgehend von OB Arnold einberufener Runder Tisch brachte Klärung und Lösung des Problems. Wenn die AWO ein Fahrzeug zur Verfügung gestellt bekäme, würde der Dienst eine zusätzliche, fünfte Fahrt organisieren – und damit die Höhenstadtteile versorgen.

„Als kommunales Unternehmen haben wir eine besondere Verpflichtung gegenüber den Menschen in unserer Region. Dazu gehört auch, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen“, erklärte Oehler. Aus diesem Grund hätten sich die SWE schnell entschieden, ein Auto anzuschaffen und über Sponsoring der AWO zur Verfügung zu stellen. „Natürlich musste auch dieses Auto in unseren auf Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit ausgelegten Fuhrpark passen. Daher haben wir uns für einen mit Erdgas betriebenen Caddy entschieden, der jedoch auch mit Normalbenzin läuft“, betonte Oehler.

„Ohne das von den Stadtwerken zur Verfügung gestellte Auto hätten wir keine zusätzliche Tour umsetzen können. Die finanziellen Defizite wären einfach zu groß gewesen“, stellte Elke Krämer heraus, die auch vom Modell des Fahrzeugs sehr angetan ist: „Die Größe ist perfekt auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten, und dass wir auch noch umweltschonend mit Erdgas unterwegs sein können, freut uns sehr.“ AWO-Aufsichtsrat René Asché betonte, dass nach Bekanntgabe der neuen Tour diese in kürzester Zeit ausgebucht gewesen sei. „Neben den acht Bestandskunden der Caritas können wir nun auch all diejenigen Seniorinnen und Senioren versorgen, die bisher auf der Warteliste standen.“

„Das Engagement von Stadtwerken und AWO sowie der besondere Schulterschluss von beiden ist ein deutliches Zeichen der Solidarität und Hilfsbereitschaft“, stellte OB Arnold bei der Schlüsselübergabe in der Buhlschen Mühle heraus.

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