Baufirma muss nachbessern

(vom 03.09.2019)

Verzögerung beim Abschluss der Tiefbau- und Rohrleitungsarbeiten in der Rheinstraße

Die aktuellen Arbeiten in der Ettlinger Rheinstraße verzögern sich, sodass die Straße teilweise länger als geplant gesperrt bleiben muss. Grund sind Mängel bei der Verlegung der neuen Wasserleitungen, die die beauftragte Baufirma nachbessern muss. Hier hat auch der mit der Bauleitung beauftrage Dienstleister seine Bauaufsicht vernachlässigt. Die SWE Netz GmbH, die Tochtergesellschaft der Stadtwerke Ettlingen, erneuert in der Rheinstraße und im weiteren Verlauf in der Karl-Friedrich-Straße das Energie- und Wasserversorgungsnetz und saniert die Netzanschlüsse einiger anliegenden Gebäude.

Laut der ursprünglichen Planung der Netzgesellschaft hätte auf der Rheinstraße eigentlich zu Beginn der Schule wieder freie Fahrt sein sollen. Doch teilweise unsachgemäße Ausführungen der beauftragten Baufirma und die damit verbundenen Nacharbeiten führen jetzt zu

Verzögerungen. „Nicht immer wurde nach den Vorgaben des Regelwerks des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfachs gearbeitet,“ erklärt Sven Scherer, Prokurist der SWE Netz GmbH. Die bauausführende Firma sei aufgefordert, die Mängel noch im September zu beseitigen, so Scherer weiter.

„Bei der Neuverlegung von Systemen für die Trinkwasserversorgung gibt das technische Regelwerk, beziehungsweise das Gesundheitsamt, klare Vorgaben was die Keimfreiheit dieser Systeme betrifft,“ betont Eberhard Oehler, Geschäftsführer der Stadtwerke Ettlingen. „Seitens der Stadtwerke besteht hier keinerlei Ermessensspielraum - einwandfreie hygienische Verhältnisse sind unabdingbar,“ ergänzt Oehler.

Die Netzanschlüsse einiger anliegenden Gebäude seien bereits saniert, so Scherer weiter. „Ist die Überarbeitung an den Wasserrohrleitungen beendet, folgen weitere Arbeitsschritte, die an der Baustelle aber nicht direkt erkennbar sind - gearbeitet wird aber trotzdem“, erläutert Scherer weiter. Dabei handele es sich beispielsweise um die mehrtägige Wirkungszeit einer Desinfektion für die neu verlegte Trinkwasserleitung. Wasserproben werden aus der neuen Leitung genommen und untersucht, die Leitung wird wiederholt desinfiziert und gespült, bis das Probenergebnis für die Wassergüte-Fachleute bei den Stadtwerken entsprechend der Trinkwasser-Verordnung zufriedenstellend – nämlich keimfrei – ist. „Erst danach wird die Trinkwasserleitung für die weiteren Bauschritte freigegeben,“ erläutert Scherer.

Übrigens werden erst dann die ansässigen Hausanschlüsse an die neue Wasserleitung angebunden.

Die SWE Netz GmbH bittet die Beeinträchtigungen durch die Bauverzögerung zu entschuldigen und dankt den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis. Für Fragen steht der Kundendienst der SWE Netz GmbH unter der Telefonnummer 07243 101-8230 zur Verfügung.

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