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Neuer Trinkwasser-Hochbehälter für Stadtgebiet Vogelsang eingeweiht

(vom 13.03.2020)

Neue Anlage löst Hochbehälter aus den 1970er Jahren ab / SWE investierten 1,2 Millionen Euro

Kleiner, moderner, effizienter: Die Stadtwerke Ettlingen (SWE) haben am Donnerstag, 12. März, ihren neuen Trinkwasser-Hochbehälter am Käthenberg offiziell seiner Bestimmung übergeben. Von dort wird das Ettlinger Stadtgebiet Vogelsang und der Bereich unterhalb des Linsenbuckels mit Trinkwasser versorgt – insgesamt handelt es sich um 220 Wassernetzanschlüsse. Der neue Hochbehälter ersetzt die bisherige Anlage am Käthenberg aus den 1970er, deren Sanierung sowohl technisch als auch wirtschaftlich nicht vertretbar war. Aufgrund der besseren topografischen Lage des neuen Standorts kann eine energieintensive Zwischenpumpe eingespart werden. Außerdem fasst der unterirdisch gelegene neue Behälter 1.600 Kubikmeter weniger Trinkwasser. Das Fassungsvermögen entspricht damit den heutigen Nutzungsverhältnissen.

neuer Wasserbehälter Stadtwerke Ettlingen

„Anstelle von bisher 2.000 Kubikmetern hat das neue Reservoir nur noch eine Speicherkapazität von 400 Kubikmetern Trinkwasser", erläutert Oberbürgermeister Johannes Arnold. Denn: „Für die versorgten Stadtbereiche brauchen wir in Spitzenzeiten täglich rund 250 Kubikmeter Trinkwasser." Mit 400 Kubikmetern sei man daher in der Lage, auch absolute Spitzenwerte im Verbrauch problemlos zu meistern – und gleichzeitig auch die geforderte Menge an weiteren Reserven und verfügbarem Löschwasser vorzuhalten. Arnold: „Gemäß dem 2010 beschlossenen Flächennutzungsplan kommen im Versorgungsgebiet keine zusätzlichen Großverbraucher mehr hinzu." Beim Bau des nun stillgelegten Hochbehälters sei man davon ausgegangen, dass das Gebiet weiter erschlossen wird und zusätzliche Verbraucher hinzukommen.

„Der neue Behälter befindet sich rund 100 Meter westlich des alten Standorts, und er liegt topografisch zwölf Meter niedriger auf etwa 220 Höhenmetern", erklärt Stadtwerke Geschäftsführer Eberhard Oehler. Dies sei mit großen Vorteilen verbunden: „Die Becken am Käthenberg können nun direkt und ohne Zwischenpumpe mit Wasser aus dem Hochbehälter S1 des Zweckverbands Wasserversorgung Albgau bei Malsch gefüllt werden", so Oehler. Bisher war ein Pumpwerk im Hochbehälter Moosalb notwendig. Oehler: „Diesen energieintensiven Einsatz von immerhin rund 60.000 Kilowattstunden Strom für eine Zwischenpumpe benötigen wir nun nicht mehr." Dies sei einem durchschnittlichen jährlichen Stromverbrauch von 17 Privathaushalten gleichzusetzen.

Der letztendlichen Inbetriebnahme des neuen Hochbehälters waren umfangreiche Tests vorgeschaltet: Die Technik wurde ausgiebig geprüft und insbesondere auch die Wasserqualität nach den strengen Vorgaben des Gesundheitsamts kontrolliert. „Zuerst wurden die Mess- und Steuergeräte getestet, um zu kontrollieren, ob alles richtig verkabelt und angeschlossen ist" erläutert Achim Becker, zuständig für die Trinkwasserversorgung bei den Stadtwerken. In einem großen Schaltschrank gleich am Gebäudeeingang des Hochbehälters laufen die Kabel und Stromleitungen zusammen. „Ganz wichtig war die gründliche Desinfektion aller Wasserkammern und Leitungen", so Becker weiter. Im Anschluss wurden die Becken mit Frischwasser gefüllt. 11 Liter pro Sekunde flossen in die neuen Wasserkammern. „Das dauerte rund zehn Stunden", erklärt Becker. Während des Umschaltvorgangs von der alten auf die neue Anlage wurde die Versorgung über eine Notwasserleitung aufrechterhalten. Somit konnten die Arbeiten tagsüber und ohne Unterbrechung ausgeführt werden.

In den kommenden Wochen wird nun der alte Hochbehälter zurückgebaut und der Standort anschließen wieder begrünt. Bis voraussichtlich April sollen diese Arbeiten abgeschlossen sein.

Die gesamte Baumaßnahme schlug bei den Stadtwerken mit einem Investitionsvolumen von rund 1,2 Millionen Euro zu Buche.

Zu allen mit dem Thema verbundenen Fragen stehen die Stadtwerke Ettlingen unter 07243 101-676 zur Verfügung (Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr).

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