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SWE-Ehrenamtspreise in der Buhlsche Mühler übergeben

(vom 19.03.2021)

Respekt, Dank und Anerkennung für ehrenamtliche Arbeit

Es ist ein starkes Signal, was von dieser Preisverleihung ausgeht: Zum siebten Mal haben die Stadtwerke Ettlingen (SWE) am Donnerstagabend (18. März) den renommierten SWE-Ehrenamtspreis verliehen – und damit ein kräftiges Dankeschön an all diejenigen ausgesprochen, die sich auf besondere Weise für die Allgemeinheit einsetzen. „Die Corona-Pandemie hat deutlich vor Augen geführt, wie unverzichtbar gesellschaftlicher Zusammenhalt und ehrenamtliches Engagement sind“, betonte SWE-Geschäftsführer Jochen Fischer. Daher sei es den Stadtwerken wichtig gewesen, auch für das Corona-Jahr 2020 die Preise zu vergeben.

Das DRK-Urgestein Gerhard Tessen, der Ettlinger Frauen- und Familientreff „effeff“, die Freie evangelische Gemeinde Ettlingen sowie Thilo Florl wurden mit dem SWE-Ehrenamtspreis ausgezeichnet. Die Katholische junge Gemeinde (KJG) St. Martin bekam darüber hinaus einen Sonderpreis für besonderes Engagement in der Corona-Pandemie zugesprochen. Alle Preise sind mit 1.000 Euro dotiert. Die Preisverleihung fand unter Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsregeln im kleinsten Kreis in der Buhlschen Mühle statt.

SWE Ehrenamtspreisträger
Foto v.li.n.re: Kirstin Wandelt (effeff) David Seifried (KjG St. Martin), OB Johannes Arnold, Thilo Florl, GF Jochen Fischer, Gerhard Tessen, Franz Mack (Freie evangelische Gemeinde Ettlingen). Quelle: Stadtwerke Ettlingen

„Unsere Stadt wäre ohne Ehrenamtliche sehr viel ärmer. Wir dürfen uns glücklich schätzen, dass wir so viele Menschen in Ettlingen und den Ortsteilen haben, die sich für andere einsetzen und auf vielfältige Weise Verantwortung übernehmen“, betonte Ettlingens Oberbürgermeister Johannes Arnold. Er machte deutlich, dass die Corona-Krise Vereine und Ehrenamtliche vor teils große Herausforderungen gestellt hat und immer noch stellt: „In Musik- und Gesangvereinen können keine Proben und Konzerte stattfinden, Sportvereine müssen den Trainings- und Spielbetrieb aussetzen, soziale Hilfe von Mensch zu Mensch war und ist nur eingeschränkt möglich.“ Umso bemerkenswerter sei es, wie auch in Ettlingen Vereine und Ehrenamtliche mit kreativen Ideen und Aktionen sowie dem Ausschöpfen aller digitalen Möglichkeiten die Herausforderungen angepackt hätten. „Daher sind die diesjährigen Ehrenamtspreise auch stellvertretend als Anerkennung für das gesamte Ehrenamt in unserer Region zu betrachten“, erklärte Fischer.

Ein herausragendes Beispiel für unermüdlichen Einsatz und ungemein wertvolle Arbeit sei Gerhard Tessen, lobte OB Johannes Arnold. Seit 1974 ist Tessen ununterbrochen im DRK-Ortsverein Ettlingen aktiv – und hat dort in verschiedensten Aufgabenfeldern Verantwortung übernommen. 13 Jahre war er stellvertretender Bereitschaftsleiter und acht Jahre stand er an vorderster Front. Er zeichnete für Ausbildungsabende ebenso verantwortlich wie für die Koordination von Sanitätsdiensten oder die Organisation der Blutspendentermine. Er war ehrenamtlich als Sanitäter im Rettungsdienst tätig und half in der Telefonzentrale des ärztlichen Notfalldienstes in Ettlingen. Im Jahr 2008 übernahm er zusätzlich noch das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden des Ortsverbands. Dieses Engagement ging im Jahr 2012 nahtlos in das Amt des Vorstandsvorsitzenden über. „Die Stundenanzahl, die Sie ganz nach dem DRK-Grundsatz der Menschlichkeit für die Gesellschaft eingesetzt haben, ist nicht zählbar“, resümierte Arnold. 

„Wer das Tätigkeitsfeld und die Verdienste des Vereins „effeff“ aufzählen möchte, braucht viel Zeit“, betonte Arnold bei der Übergabe des Ehrenamtspreises an Vereinsvorsitzende Kirstin Wandelt. Im vergangenen Jahr konnte das „effeff“ 25. Geburtstag feiern – nicht nur für die Mitglieder ein Grund zum Feiern. Mehr als 20 feste Gruppen und offene Treffs gehören zum Angebot des Vereins, der sich nie als klassisches Mütterzentrum gesehen hat, sondern stets als offenen Ort der Begegnung, der Integration und des Vertrauens. Baby-Beratungsgruppe, Stilltreff, Nachhilfe-, Näh- oder Sprachfördergruppe für ausländische Frauen, Treff für Alleinerziehende, offenes Café, Lesenächte, Podiumsdiskussionen, ein Eltern-Kind-Büro – das Angebot ist schier grenzenlos. Meilensteine der Vereinsgeschichte waren sicherlich der Bezug des Domizils in der alten Villa „Specht“ im Jahr 2002, und 2009 die Einweihung des Mehrgenerationenhauses, zu der die damalige Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen nach Ettlingen kam. „Ein wichtiges Anliegen des Vereins war auch, dass wir eine Gleichstellungsbeauftragte in Ettlingen haben“, stellte Arnold heraus.

Das Wohlergehen von Kindern und Familien hat auch die Freie evangelische Gemeinde Ettlingen mit ihrem Angebot des Winterspielplatzes im Blick. Seit dem Jahr 2012 können Kinder bis acht Jahre stets in den Wintermonaten auf mehr als 800 Quadratmetern beheizter Fläche im Gemeindezentrum in der Dieselstraße toben und spielen. Auf dem „größten Winterspielplatz Süddeutschlands“, so die eigene Beschreibung der Freikirche, warten eine Rollenrutsche, eine Hüpfburg, ein Bällebad oder Bobby-Cars darauf, von den Kindern in Beschlag genommen zu werden. Bis zu 40 ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer organisieren das Spiele- und Bewegungsangebot, übernehmen die Aufsicht oder malen mit den Kindern. Währenddessen können sich die Eltern im „Eltern-Kind-Café“ austauschen oder einfach nur ein wenig entspannen. „Der Winterspielplatz leistet einen wunderbaren Beitrag zur Familienfreundlichkeit unserer Stadt“, lobte Arnold bei der Preisübergabe an Mitorganisator Franz Mack. Wie wertvoll das Spieleangebot ist, habe sich verstärkt auch in der Corona-Krise gezeigt. „Die Möglichkeit zum Spielen und zum Bewegen war in den vergangenen Monaten wertvoller denn je“, betonte Arnold.

Zu seinem ohnehin schon vielfältigen ehrenamtlichen Engagement, hat sich Thilo Florl in der Corona-Pandemie noch einer weiteren Aufgabe gewidmet: Da die Tafelläden Corona-bedingt ihre Räumlichkeiten geschlossen halten mussten, hat Florl nach einer unbürokratischen und praktikablen Ersatzlösung gesucht. Daher organisierte er einen Container, in dem Bedürftige mit gespendeten Lebensmitteln versorgt werden. Seit vergangenem Frühjahr steht der Container auf dem Hugo-Rimmelsbacher-Platz neben dem Schloss. Haltbare und verpackte Lebensmittel können dort auf den Regalen platziert werden, die dann von Bedürftigen kostenlos mitgenommen werden können. „Eine großartige Hilfsaktion“, bedankte sich Fischer bei Florl, der den SWE-Ehrenamtspreis aber ebenso auch für seinen Einsatz bei der Historischen Bürgerwehr Ettlingen 1715 sowie im Ettlinger Museum zugesprochen bekam. Seit 1993 ist er in der Historischen Bürgerwehr aktiv, zuerst im Infanteriezug, dann als Feldwebel und Abteilungsleiter und seit 2017 als Kommandant und Hauptmann. So wie er sich dort für die Brauchtumspflege einsetzt, gilt seine Leidenschaft ebenso auch mechanischen Musikinstrumenten aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er sammelt, restauriert und stellt die wertvollen Exponate im Ettlinger Museum aus, in dem er sich seit 15 Jahren ehrenamtlich engagiert.

Für ihren tatkräftigen und vielfältigen Einsatz während der Pandemie wurde die KJG St. Martin mit einem Corona-Sonderpreis der Stadtwerke ausgezeichnet. „Die KJG-Mitglieder haben sehr früh diejenigen Menschen im Blick gehabt, die durch das Virus besonders gefährdet sind“, betonte OB Arnold. So hat die KJG einen kostenlosen Einkaufsservice für Risikogruppen auf die Beine gestellt, damit diese sich nicht einer erhöhten Ansteckungsgefahr aussetzen mussten. Ältere Mitbürgerinnen und -bürger oder Menschen mit Vorerkrankungen konnten einfach per Telefon durchgeben, was sie benötigen – und die KJG-Mitglieder haben dies eingekauft und vor die Haustür gestellt. Damit aber nicht genug: Dem Ettlinger Tafelladen hat die KJG dabei geholfen, trotz geschlossener Räumlichkeiten bedürftige Menschen mit Lebensmitteln zu versorgen. Dafür haben sie über mehrere Wochen Tüten in der Schlossgartenhalle gepackt, die abgeholt werden konnten. Auch Familien in den Flüchtlingsunterkünften oder Menschen, die in häuslicher Quarantäne waren, konnten sich auf die Hilfe der KJG St. Martin verlassen. Und nicht zuletzt haben sie den Ettlinger Einzelhandel sowie die Stadtbibliothek unterstützt, indem sie Lieferdienste übernommen haben. Erhaltene Trinkgelder für die nach wie vor geleistete ehrenamtliche Arbeit hat die KJG gespendet. „Das ist im besten christlichen Sinne gelebte Nächstenliebe“, erklärte der Oberbürgermeister bei der Preisübergabe an David Seifried von der KJG.

Johannes Arnold, der gemeinsam mit Christine Kirchgäßner, Stefan Moehrke, Eberhard Oehler und Siglinde Taller die Jury bildete, machte deutlich, dass es großer Wunsch gewesen sei, den Gewinnern persönlich die Preise überreichen und gratulieren zu können. „Die damit zum Ausdruck gebrachte Wertschätzung für das Ehrenamt ist uns sehr wichtig“, so der OB. Daher wurde eine kleine Feierstunde in der Buhlschen Mühle organisiert, zu der jeweils nur ein Vereinsvertreter kommen konnte.

„Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr wieder einen großen Dankeschön-Abend für den SWE-Ehrenamtspreise 2021 veranstalten dürfen. Dann laden wir alle Preisträger und Nominierten von 2020 mit dazu ein“, versprach Fischer.

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